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Verbrenner-Aus: Deutsche Position könnte Antriebswende ausbremsen

14. Mai 2026, 10:44 Uhr · Politik

Wenn sich Union und SPD mit ihren Vorschlägen zum EU-Verbrenner-Aus durchsetzen, dürften E-Autos laut einer Untersuchung langsamer Marktanteile gewinnen als erwartet.

Eine Analyse der Nichtregierungsorganisation Transport & Environment (T&E), über die der “Spiegel” berichtet, prognostiziert eine E-Auto-Quote von 53 bis 76 Prozent an allen Verkäufen im Jahr 2035. Der bisherige Vorschlag der EU-Kommission hätte zu einem Anteil von 85 Prozent geführt.

Nach dem Willen der Koalition sollen Verbrenner, die nur mit Biokraftstoffen oder E-Fuels betankt werden, als “Nullemissionsfahrzeuge” zählen. Zudem sollen großzügige Annahmen für den CO₂-Ausstoß von Plug-in-Hybriden weiter gelten, obwohl anonymisierte Nutzungsdaten zeigten, dass diese Hybride deutlich mehr Sprit benötigten als angegeben. In der Folge könnte die Branche weiter Verbrenner- und Hybridautos verkaufen und die Grenzwerte trotzdem einhalten.

T&E kritisiert, die Koalition handle gegen den Weltmarkttrend hin zu E-Autos.

Foto: Autoproduktion (Archiv), via dts Nachrichtenagentur