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SPD erteilt Spahn bei Rückkehr zur Atomkraft Absage

16. April 2026, 06:58 Uhr · Politik

Die SPD erteilt Überlegungen von Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) eine klare Absage, Atomkraftwerke in Deutschland zu reaktivieren. Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese sagte der “Rheinischen Post”: “Täglich grüßt das Murmeltier. Es ist nicht zielführend, immer die gleichen Debatten zu führen.”, Wiese ergänzte, die Atomkraft sei “die teuerste und die gefährlichste aller Energien und die Endlagersuche für die Altlasten ist bis heute nicht geklärt”. Zudem sei die Kernenergie keine kurz- oder mittelfristig zur Verfügung stehende Grundlast. “Unser Fokus liegt auf der Zukunft: auf dem Ausbau der erneuerbaren Energien als ökologische, günstige und verlässliche Lösung. Flankiert durch moderne Gaskraftwerke und Batteriespeicher”, sagte Wiese.

Spahn hatte sich am Mittwochabend bei einem Innovationskongress seiner Fraktion für eine erneute Debatte über einen Wiedereinstieg in die Atomkraft und die Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Reaktoren ausgesprochen. “Es gibt Studien, die sagen, dass die stillgelegten Reaktoren der letzten Jahre mit um die neun, zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten”, sagte Spahn.

Foto: Atomkraftwerk (Archiv), via dts Nachrichtenagentur