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SED-Opferbeauftragte kritisiert Singen der DDR-Hymne

16. Juli 2026, 11:07 Uhr · Politik

Die Bundesbeauftragte für die Opfer der SED-Diktatur, Evelyn Zupke, hat das Singen der DDR-Nationalhymne auf einer AfD-Veranstaltung scharf kritisiert. Sie spreche sich stets gegen eine Verharmlosung der DDR aus, und das Singen der Hymne gehöre für sie dazu, sagte Zupke der “Rheinischen Post” (Freitagausgabe).

Die Hymne habe eine hohe Symbolkraft für einen Staat, der eine Diktatur gewesen sei, ein Unrechtsstaat, der seine Bürger überwachte, schikanierte und einsperrte. Es sei ein Staat gewesen, in dem fundamentale Menschenrechte tagtäglich verletzt worden seien., “Für die Menschen, die zu Opfern des Systems wurden, ist eine solche Geschichtsvergessenheit unerträglich, keine Satire”, so Zupke.

Foto: Evelyn Zupke (Archiv), via dts Nachrichtenagentur