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DIW: Höheres Frührentenalter spart 700 Millionen Euro pro Jahrgang

30. Juli 2026, 09:32 Uhr · Politik

Die Anhebung des frühestmöglichen Renteneintritts um ein Jahr auf 64 Jahre würde den Staat langfristig um mehr als 700 Millionen Euro pro Rentnerjahrgang entlasten. Das geht aus einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung hervor, über die das “Handelsblatt” (Freitagausgabe) berichtet.

Die Rentenkommission hatte empfohlen, das Mindestalter für eine Frührente mit Abschlägen von derzeit 63 auf 64 Jahre anzuheben. Durch die späteren Eintritte würde dem Arbeitsmarkt das Beschäftigungspotenzial von 31.000 Vollzeitarbeitskräften erhalten bleiben, so die Studie.

Für die betroffenen Versicherten hätte die Reform per saldo finanzielle Vorteile: Weil die Abschläge geringer ausfallen und das längere Arbeiten zusätzliche Rentenpunkte bringt, läge die monatliche Rente im Schnitt rund drei Prozent höher als bisher, heißt es in der Studie.

Foto: Alte und junge Frau sitzen am Strand, via dts Nachrichtenagentur