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Linke fordert Kurzarbeitergeld bei Hitze

30. Juli 2026, 22:00 Uhr · Politik

Die Linke fordert einen verbesserten Arbeitsschutz bei Hitze. “Hitzeschutz muss als öffentliche Aufgabe und als soziale Frage verstanden werden, vulnerable Gruppen wie etwa ältere und kranke Menschen oder Obdachlose sind zu schützen”, sagte der gesundheitspolitische Sprecher, Ates Gürpinar, der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe).

Doch der Hitzeschutz müsse bereits deutlich früher beginnen, “zum Beispiel beim Arbeitsschutz, insbesondere bei Beschäftigten im Freien: Wir fordern deshalb verbindliche und klar geregelte Schutzmaßnahmen an allen Arbeitsplätzen sowie ein Hitze-Kurzarbeitergeld für diejenigen, die draußen arbeiten.”, Gürpinar fuhr fort: “Bund, Länder und Kommunen müssen flächendeckend Hitzeschutzpläne entwickeln und konsequent umsetzen. Dazu gehören öffentliche, kühle Schutzräume, kostenfreie Trinkwasserangebote sowie flächendeckende Frühwarnsysteme, die tatsächlich alle Menschen erreichen.” Darüber hinaus brauche es “eine dauerhaft finanzierte Hitzehilfe mit aufsuchender Sozialarbeit, sodass besonders gefährdete Menschen aktiv unterstützt und geschützt werden können.”, Foto: Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv), via dts Nachrichtenagentur